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Wie geht es nach dem 22 Millionen Euro Defizit weiter?

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Darf es mal Klassik sein?

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Hameln: Zusammenstoß am Berliner Platz – wer hatte Grün?

Dienstagmittag kam es in Hameln an der Kreuzung Deisterstraße / Berliner Platz / Kreuzstraße zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Rettungswagen beteiligt war und eine Person verletzt wurde. Nach bisheriger Darstellung fuhr der Rettungswagen einer Hilfsorganisation die Deisterstraße stadtauswärts in Richtung Tunnelstraße. Der Rettungswagen fuhr nicht mit eingeschalteten Sondersignalen. Im Kreuzungsbereich am Berliner Platz kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Rettungswagen und einem Auto, das von der Karlstraße kam. Dabei wurde der 25-jährige Beifahrer im Rettungswagen leicht verletzt. Die 57-jährige Autofahrerin als auch der 37- jährige Rettungswagen-Fahrer blieben unverletzt. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf mindestens 10.000 Euro geschätzt. Beide Fahrer gaben anschließend an, dass sie bei Grün losgefahren seien, bevor es zum Zusammenstoß kam. Dass beide Fahrtrichtungen gleichzeitig das Grünlichtsignal bekommen haben, ist aus technischer Sicht nicht möglich. Eine der beiden Aussagen kann aus Sicht der Ermittler nicht stimmen, so dass nun Zeugen gesucht werden. Die Frage „wer hatte grün?“ soll dadurch geklärt werden. Zeugen möchten sich bitte über die Tel. 05151/933-222 mit der Polizei Hameln in Verbindung setzen.

Hameln-Pyrmont: Abzocke mit Gewinnversprechen

Polizeimeldung: Zwei aktuelle Fälle sind am gestrigen Donnerstag in Bad Münder und Hess. Oldendorf an die Polizei herangetragen worden. Gegen 10.00 Uhr erhielt eine 78-jährige Frau aus Bad Münder einen Telefonanruf. Der Anrufer stellte sich als Notar aus Hamburg vor. Nach Schilderung des angeblichen Notars hätte die 78-Jährige über 40.000 Euro gewonnen. Im Gewinnauszahlungsverfahren sind Gebühren entstanden, die jeder Gewinner vor der Auszahlung des Gewinnbetrages begleichen und auf ein bestimmtes Konto überweisen müsse, so der Anrufer. Der angebliche Notar versicherte, dass man die gezahlten
Gebühren in Höhe von fast 250 Euro mit der Gewinnauszahlung zurückerhalten würde. Die Seniorin ahnte die Betrugsabsichten und beendete das Gespräch.
Etwas dreister und leider erfolgreicher ging ein Telefonbetrüger kurze Zeit später vor, als er einen 36-jährigen Mann aus Hess. Oldendorf anrief. Hier gab der Anrufer vor, von einer Sicherheitstransportfirma zu sein. Er habe den Auftrag, einen Geldgewinn von in Höhe von fast 50.000 Euro zu transportieren und an
den 36-Jährigen, der dieses Geld gewonnen haben soll, persönlich zu übergeben. Da der Geldtransport mit Kosten verbunden sei, müssen vor der Geldübergabe anfallende Gebühren in Höhe von fast 1000 Euro bezahlt werden. Der Anrufer wies den Hess. Oldendorfer an, für den erforderlichen Betrag Zahlkarten zu kaufen und die dadurch erhaltenden Codenummern dem Geldtransportmitarbeiter zu übermitteln. Der 36-Jährige folgte den Anweisungen und teilte dem Anrufer tatsächlich die Bezahlcodes mit. Daraufhin meinte der Empfänger, der Gewinnbetrag habe sich auf über 90.000 Euro erhöht und daher sind auch die Transportgebühren gestiegen, die jetzt 5000 Euro betragen sollten. Auch über diesen Betrag sollte der angebliche Gewinner Zahlkarten kaufen und die erhaltenden Codes dem Sicherheitsunternehmen übermitteln. Erst jetzt wurde der 36-Jährige misstrauisch, brach die Aktion ab und meldete sich zur Anzeigenerstattung bei der Polizei. Leider zu spät; die fast 1000 Euro sind verloren.

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