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Bad Münder

Mordkommission bittet um Mithilfe

Die Mordkommission der Polizei Hameln bittet im Fall des getöteten 54jährigen aus Bad Münder um die Mithilfe der Bevölkerung. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Gewalttäter nach der Tat belastendes Material im Bereich der Kernstadt entsorgt haben könnte. Die Polizei kontrolliere zur Zeit die öffentlichen Müll- und Sammelcontainer. Mit Blick auf die morgen früh anstehende Müllabfuhr stehe aber nur noch wenig Zeit zur Verfügung, sagt Polizeisprecher Jörn Schedlitzki. Die Polizei hofft deshalb auf Hinweise zu illegal entsorgten Müllsäcken oder auffälligen Personen. Anwohner der Kernstadt werden zudem gebeten, ihre Abfalltonnen noch einmal gezielt zu überprüfen, bevor mit der Abfuhr morgen mögliche Beweismittel für immer vernichtet werden

1.) Wer hat nach Dienstagabend, 13. August 2013, 20 Uhr, einen illegal
entsorgten Müllsack im eigenen Müllbehälter oder -container aufgefunden?
2.) Wem fiel ein "fremder" Müllsack im eigenen Hausmüll oder an anderer
Stelle auf?
3.) Wer hat am Dienstagabend, 13. August 2013, zwischen 20 und 22 Uhr in
der Stadt Bad Münder eine Person bemerkt, die mit einem Müllbeutel
unterwegs war oder diesen in merkwürdiger Art und Weise entsorgt hat?
Hinweise bitte an die Mordkommission der Polizei Hameln
(Telefon 05151/933-222) oder an die Polizei Bad Münder (05042/9331-0).

Noch keine heiße Spur im Mordfall

Im Fall des getöteten Münderaners hat die Mordkommission der Polizei Hameln noch keine heiße Spur. Zwar wurde 25 Stunden nach der Tatentdeckung ein 45jähriger aus Bad Münder vorläufig festgenommen, der dringende Tatverdacht gegen den Mann konnte allerdings - auch nach der Durchsuchung seiner Wohnung- nicht aufrecht erhalten werden. Die Staatsanwaltschaft sah daher von einer Vorführung beim Haftrichter ab. Der 45-Jährige ist auf freiem Fuß, steht aber noch im einfachen Tatverdacht. Die Mordkommission geht davon aus, dass das Opfer zwischen 19:30 und 20:20 Uhr vermutlich am späteren Fundort getötet wurde. Der Zeugenaufruf und das Befragen von Anwohnern und Passanten erbrachte jedoch keine weiteren Hinweise, ebenso wenig die Auswertung der bislang gesicherten und die Suche nach neuen Spuren. Auch das Motiv des Verbrechens ist weiterhin unklar. Zeugen, denen Merkwürdigkeiten oder verdächtige Situationen aufgefallen sind, werden gebeten, sich bei der Mordkommission der Polizei Hameln (Telefon 05151/933-222) zu melden.

Bad Münderaner gewaltsam ums Leben gekommen - Mordkommission eingerichtet

Uwe H. Opfer einer Gewalttat

Ein Passant (75) hatte am Dienstagabend eine für ihn bewusstlose Person an einem Fuß-/Verbindungsweg im Gras liegend zwischen der Langen Straße und der Friedrich-Ebert-Allee aufgefunden und sofort den Rettungsdienst alarmiert. Der Notarzt stellte kurz nach Eintreffen den Tod des Mannes fest und bescheinigte eine "ungeklärte Todesursache". Die Tatortgruppe der Polizeiinspektion Hameln nahm daraufhin sofort die Ermittlungen zur Todesursache auf. Das zuständige Fachkommissariat beantragte am Mittwochmorgen, die Obduktion des Leichnams. Diese wurde von der Staatsanwaltschaft Hannover angeordnet und hatte zum Ergebnis, dass beim 54-Jährigen eine "massive Gewalteinwirkung gegen Hals und Kopf" ursächlich für den Tod gewesen ist. Die ersten Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Tote von seiner Ehefrau getrennt lebte und Vater von drei Kindern ist. Nach der Befragung der ehemaligen Lebensgefährtin wurde zudem bekannt, dass Uwe H. die letzten vier Tage in einer Pension in Bad Münder wohnte, da er kürzlich sein Wohnhaus verkauft hat. Die genauen Umstände des Todes sind hingegen unklar. Die Mordkommission geht auf Grund der Obduktionsergebnisse davon aus, dass Uwe H. am Dienstag in der Zeit zwischen 18 und 20:20 Uhr starb. Die derzeitigen Ermittlungen beziehen sich nun auf das persönliche und soziale Umfeld und die Suche nach dem Tatort. So werden aktuell durch die Polizei Anwohner und Passanten im Umkreis des Fundortes befragt. Die Spurensuche am Fundort der Leiche ergab keine Hinweise darauf, ob es sich um den Tatort des Verbrechens handelt. Unklar ist auch, welche Kontakte zu welchen Personen Uwe H. zuletzt hatte. Die Mordkommission sucht dringend Zeugen, die Hinweise zum Tötungsdelikt geben können. Die Ermittler fragen insbesondere: 1.) Wer hat Uwe H. am Dienstagnachmittag, 13.08.2013, gesehen oder kann Angaben zu seinen letzten Aufenthaltsorten geben? 2.) Wer hat am Dienstagnachmittag, 13.08.2013, auf dem Fußweg zwischen der Langen Straße und der Friedrich-Ebert-Allee Uwe H. gesehen oder verdächtige Beobachtungen (hörbare Auseinandersetzung, Schreie) wahrgenommen? Zeugen, denen Merkwürdigkeiten oder verdächtige Situationen oder Personen im Zusammenhang mit Uwe H. aufgefallen sind, werden gebeten, sich bitte unverzüglich bei der Mordkommission der Polizei Hameln (Telefon 05151/933-222) oder bei der Polizei Bad Münder (05042/9331-0) zu melden.

Bahnverkehr kurzzeitig gestoppt

Spielende Kinder im Bahnhofsbereich Bad Münder haben gestern kurzzeitig den Verkehr auf der S-Bahn-Strecke lahmgelegt. Die Kinder sollen gegen 17.30 zwischen den Gleisen gesehen worden sein. Eine Streife, die sich gerade in Coppenbrügge befand, machte sich umgehend auf den Weg dorthin. Bei Ankunft der Beamten waren aber keine Kinder mehr anzutreffen. Der Zugverkehr war aufgrund der Meldung für etwa 15 Minuten gestoppt worden. Ein Zug nach Hannover entfiel.

Fußgängerin auf B 217

Eine Fußgängerin auf der B217 nach Hannover hat am Nachmittag einen Polizeieinsatz ausgelöst. Die Seniorin war entgegen der Fahrrichtung auf der vielbefahrenen Bundesstraße unterwegs und machte einen verwirrten Eindruck. Gleich mehrere Autofahrer hatten der Polizei die Gefahrensituation gemeldet. Einsatzkräfte aus Bad Münder rückten sofort aus und konnten die Frau unverletzt in Sicherheit bringen. Die Seniorin wurde von den Beamten nach Hause gefahren. Da die Frau zuvor schon in Hameln auffällig geworden sein soll, will die Polizei jetzt das Gesundheitsamt informieren.

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